AMA rechtliche Schritte RinderschlachtungVideo

    Die AMA droht dem "Dachverband der oö.Tierschutzorganisationen" mit rechtlichen Schritten, weil in unserem Schlachthausvideo dokumentiert wurde, wie AMA-Stiere von AMA-Bauernhöfen im mit AMA-Zertifikat ausgezeichneten Schlachthof an einem Bein am Förderband hängend bei vollem Bewusstsein zu Tode gequält wurden:

    Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH.

    Pasettistraße 64
    A-1200 Wien, Postfach 62
    Tel. +43/1/33151-404
    Fax +43/1/33151-499


    e-mail: Oskar.Wawschinek@ama.bmlf.gv.at
    Internet: http://www.ama.at



    Wien, am 08.06.2001



    Bericht über Rinderschlachtung/AMA-Gütesiegel

    Sehr geehrter Herr Dr. Landa!

    Auf der Homepage www.tierschutz.cc veröffentlichen Sie sowohl eine Beschreibung als auch in zwei verschiedenen Längen ein Video über eine Rinderschlachtung. Darin behaupten Sie sowohl im Video als auch im Text, es handle sich um Stiere, deren Fleisch unter dem AMA-Gütesiegel vermarktet wird. Auch im periodisch erscheinenden Druckwerk „News“ in der Ausgabe 19 vom 10. 5. 2001 auf Seite 68 wird ein Bericht über das Video veröffentlicht, in dem Sie zitiert werden. Bei den Bildern aus dem Video ist ganz unten folgender Bildtext zu lesen: „Gütesiegel. Das Fleisch des Stiers erhielt das AMA-Gütesiegel...“ Diese Behauptung wird offenbar aufgestellt, indem die im Video oder ev. von Ihnen persönlich getroffenen Aussagen verwendet werden.

    Dazu ist festzuhalten: Die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. lehnt es ab, dass die Tötung von Schlachttieren nicht korrekt, also zum Beispiel ohne ausreichende Betäubung, erfolgt. Die diesbezüglichen Vorschriften sind eindeutig und haben in allen Fällen, egal ob bei Tieren aus Bioproduktion, dem AMA-Gütesiegel- oder anderen Qualitätsprogrammen, eingehalten zu werden. Ein entsprechendes Informationsschreiben an Schlachthöfe ist bereits ergangen.

    Die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. wurde zu den im Video aufgestellten Behauptungen niemals befragt. Damit wurde ihr die Möglichkeit einer Richtigstellung dieser Behauptungen niemals gegeben. Es entspricht nicht den Grundsätzen korrekter Berichterstattung, wenn ohne entsprechende Überprüfung Behauptungen einfach aufgestellt und verbreitet werden.

    Wir sind in der Lage, aufgrund der Ohrmarken der Stiere durch unser umfassendes Qualitätssicherungssystem lückenlose Recherchen anzustellen. Diese haben folgendes Ergebnis gebracht: Aus den Daten der Ohrmarken und den Klassifizierungsprotokollen des Schlachthofes ist zweifelsfrei festzustellen, dass von allen 26 am 19. 2. 2001 im gezeigten Schlachthof geschlachteten Stieren kein einziger als AMA-Gütesiegelfleisch eingestuft und verkauft wurde.

    Im Detail: Die Tiere stammten von 13 unterschiedlichen Betrieben, von denen nur sieben einen Vertrag mit der AMA-Marketing GesmbH. bez. Lieferung von Gütesiegelfleisch abgeschlossen haben. Diese sieben Betriebe haben am besagten Tag insgesamt 19 Tiere angeliefert, von denen wiederum nur fünf Tiere vom Klassifizierungsdienst OÖ aufgrund der Einhaltung von Alters- und Gewichtsgrenzen vorläufig als Gütesiegeltiere gekennzeichnet wurden. Da es zu diesem Zeitpunkt keinen Abnehmer von AMA-Gütesiegel-Rindfleisch gab, fand keine pH-Wert-Messung und somit weder eine endgültige Kennzeichnung und Einstufung noch ein Verkauf als Gütesiegel-Fleisch statt!

    Daher sind die getroffenen Aussagen sowohl im Video als auch auf den Internetseiten nachweislich falsch bzw. irreführend unvollständig.

    Gerade weil die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. mit dem AMA-Gütesiegel auf höchste Qualität in allen Bereichen setzt, sind Messungen des pH-Wertes des Fleisches vorgeschrieben. Wenn es zu Fehlern bei Transport oder Schlachtung gekommen ist, erreicht das Fleisch durch den Stress nicht mehr die vorgeschriebenen Werte.

    Sowohl das Video als auch der Text schaden der Reputation des AMA-Gütesiegels, weil nachweislich falsche Behauptungen aufgestellt werden. Daher fordert Sie die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. hiermit auf, unverzüglich sowohl in allen Videos (also auch bereits verbreiteten) als auch in den Internetseiten diese Behauptungen richtig zu stellen und die Textpassagen, die das AMA-Gütesiegel betreffen, zu streichen. Außerdem werden Sie aufgefordert, entsprechende Aussagen Ihrerseits zu korrigieren, wenn sie bereits getätigt wurden bzw. weitere Aussagen dieses Inhaltes in Zukunft nicht mehr zu treffen.

    Sollten Sie diese Änderungen bzw. Veranlassungen nicht treffen, behält sich die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. Mit freundlichen Grüßen


    Dr. Stephan Mikinovic
    Geschäftsführer




    Sehr geehrter Herr Dr. Mikinovic!

    Vielen Dank für Ihre Reaktion auf unsere Schlachthausdokumentation. Auf noch unveröffentlichtem Filmmaterial unserer Schlachthäuser-Dokumentation werden geschlachtete Tiere ausdrücklich als "AMA-Stiere" bezeichnet und mit dem "vorläufigen AMA-Gütesiegel" gekennzeichet. Ich bin gerne bereit, mit Ihnen zusammen unsere Aufnahmen durchzugehen, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, dass unsere Aussagen zutreffen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Behauptungen meinerseits falsch oder irreführend sind, werde ich diese richtigzustellen. Bei unserer Recherche mussten wir auch feststellen, dass Ihr "umfassendes Qualitätssicherungssystem aufgrund der Ohrmarken der Stiere" eine Schwachstelle hat. Es ist möglich, dass abgeschnittene Ohren mit Ohrenmarken beim Schlachtvorgang vertauscht werden und einem anderen Schlachthörper angehängt werden. Leider sind Sie in Ihrem Schreiben an uns auf diese von uns aufgedeckten Lücken im Kontrollsystem nicht eingegangen. Unser Bestreben ist, Missstände in Nutztierhaltung und bei der Schlachtung aufzuzeigen, damit diese behoben werden. In diesem Sinne sind wir auch an einer Zusammenarbeit mit der AMA interessiert. Wir ersuchen Sie, eine Kontrolle der Einhaltung von Tierschutzbestimmungen durch Tierschutzorganisationen für die AMA-Gütesiegel-Produktion zu veranlassen. Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Landa
    Dachverband der oö. Tierschutzorganisationen






    OHRENABSCHNEIDER-SKANDAL IN SCHLACHTHÄUSERN

    Zusammenbruch der Fleischindustrie droht

    Anfang dieses Jahres wurde für "Tierschutz im Unterricht" eine Video-Dokumentation erstellt, die den reiferen Schülerinnen und Schülern zeigen sollte, wie Fleisch 'produziert' wird. In dem Tatsachenbericht ist zu sehen, wie in einem EU-Vorzeigeschlachthof Stiere am Fließband bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und zu Fleisch verarbeitet werden. Was tagtäglich den Tieren im Schlachthaus angetan wird, hält die Agrar-Lobby für so unerträglich grausam, dass das Video nicht vom ORF und im Tierschutzunterricht gezeigt werden darf. Würde den Tatsachen entsprechend darüber berichtet, wie Fleisch ge-MACHT wird, gäbe es bald so viele Vegetarier, dass die tierausbeutende Landwirtschaft zusammenbricht.

    AMA gegen NEWS
    Das Nachrichtenmagazin NEWS hat es sich nicht nehmen lassen, einen gut bebilderten Bericht über den "Todeskampf am Fließband" zu bringen. Daran nimmt die AMA jetzt Anstoß: "Dieser Bericht hat... der Reputation des AMA-Gütesiegels durch... falsche Behauptungen in mehrfacher Hinsicht geschadet", ärgert sich AMA-GF Mikinovic und fordert "Wiederherstellung des guten Rufes des AMA-Gütesiegels". Denn NEWS-Redakteur Linhart schrieb unter dem Schlagwort "Gütesiegel: Das Fleisch des Stieres erhielt das AMA-Gütesiegel..."

    AMA gegen Tierschutz
    Indem die AMA ungeschickt gegen den Tierschutz agiert, entsteht den Bauern und der Fleischindustrie großer wirtschaftlicher Schaden. Die AMA hat gegen den Tierschutz geklagt, weil der "Verein gegen Tierfabriken" AMA mit "Agrar-Mafia-Austria" übersetzt hat. Um sich nicht selber weiter lächerlich zu machen, musste die AMA die Anzeige wieder zurückziehen. Jetzt bestreitet die AMA, dass AMA-Stiere von AMA-Bauernhöfen zur Erzeugeng von AMA-Qualitätsfleisch im mit einem AMA-Zertifikat ausgezeichneten Schlachthof an einem Bein am Förderband hängend bei vollem Bewusstsein zu Tode gequält wurden. Die AMA bezeichnet ihr Frischfleisch-Gütesiegel selbstherrlich als die "höchste Auszeichnung für kontrollierte Lebensmittel". Der Tierschutz ist sehr darauf bedacht, dass alles, was zur Linderung der Not der Tiere einzelnen Personen, Berufsgruppen oder Organisationen sowie der ganzen Schlachthauszivilisation vorgeworfen werden muss, auch überzeugend bewiesen wird.

    Was der Tierschutz behauptet, ist verlässlich dokumentiert
    Für "Tierschutz im Unterricht" war sowohl von der Veterinär-Kontrollperson als auch von den Schlachthausverantwortlichen vor laufender Kamera genauestens erklärt worden, wie das Fleisch der an diesem Vormittag geschlachteten Tieren mit dem vorläufigen AMA-Gütesiegel gekennzeichnet wurde. Originalton auf (noch unveröffentlichtem) Video-Material: "Des is a AMA-Stier". Das Tier wurde im Computer als AMA-Stier geführt und das Fleisch mit einem Zettel "AMA-Gütesiegel" beklebt. Es kann allerdings sein, dass das Fleisch nicht als AMA-Fleisch vermarktet wurde, weil, wie uns die Schlachthausverantwortlichen mitgeteilt haben, das pH-Wert-Messgerät des Schlachthauses an jenen Tagen gerade in Reparatur war. Um aus den Tierleichenteilen, die nachweislich mit dem "vorläufigen" AMA-Gütesiegel gekennzeichnet worden waren, "endgültiges" AMA-Fleisch zu machen, müsste an den einstweilen im Schlachthaus abhängenden Tierkadavern laut Qualitäts- und Prüfungsbestimmungen der AMA (Seite 12) "frühestens 36 Stunden nach der Schlachtung" eine pH-Wert-Messung durchgeführt werden. Diese war wegen des defekten pH-Wert-Messgerätes nicht möglich.

    Neuer Schlachthausskandal
    Soviel zur Vorgeschichte. Nun aber zu dem neuen Skandal:
    Es kann nicht mit Sicherheit zurückverfolgt werden, bei welchen Tieren bzw. Leichenteilen es sich um AMA-Stiere und bei welchen es sich nicht um AMA-Tiere handelt. Denn die Ohrenmarke, die die Tiere als AMA-Qualität kennzeichnet, wird bei der Schlachtung abgeschnitten! Wenn in einer Gehirnprobe BSE-Erreger nachgewiesen werden, wäre nicht mehr rückzuverfolgen, woher das Tier stammte, sollte die Herkunftskennzeichnung verwechselt worden sein.

    Bei lebendigem Leib das Ohr abgeschnitten
    Die Tiere werden zwar mit Ohrenmarken gekennzeichnet angeliefert. Aber wie auf unserer Schlachthausdokumentation zu sehen ist, wird dem Tier noch bei lebendigem Leib das Ohr mitsamt der Ohrenmarke abgeschnitten, während das Tier sich beim Ausbluten unter Todesqualen windet und entsetzlich brüllt. Das abgeschnittene Ohr wird von dem Schlächter zu anderen abgeschnittenen Ohren auf die Tribüne gelegt. Später nimmt ein weiterer Schlachthausmitarbeiter von dort eines der Ohren, steckt es in ein Plastiksackerl und hängt dieses auf einen der Schlachtkadaver drauf. Am Ende des Fließbandes identifiziert der Veterinärkontrolleur die Leichenteile anhand der im Plastiksackerl drangehängten Ohrenmarke.
    Wozu das ganze Getue um die Kennzeichnung durch Ohrenmarken und die Rückverfolgbarkeit bei Bauernhofgarantie, wenn die Ohren im entscheidenen Moment abgeschnitten werden und getrennt vom restlichen Schlachtkörper, den sie eigentlich kennzeichnen sollten, lose mit anderen markierten Ohren im Schlachthaus herumliegen?

    Entweder unsichere Kennzeichnung oder Verstoß gegen Hygiene
    Die Unzuverlässigkeit dieser Kennzeichnungskontrolle ist so augenscheinlich, dass Tierschutz DV-Präsident Dr. Landa bei den Dreharbeiten den Veterinärkontrolleur gleich darauf angesprochen hat. Dieser gab für den Tierschutzunterricht folgende Erklärung ab: In anderen Schlachhäusern, zB in Salzburg, würden die Ohren noch am Körper drangelassen. Aber hier lasse das der Amtstierarzt nicht zu! Denn im Schlachtbetrieb gibt es eine strikte Trennung in einen reinen und einen unreinen Teil. Im reinen Teil dürfe kein Fell, Hufe usw. mehr am Schlachtkörper sein, also auch kein Ohr. Wenn, dann nur im hygienischen Plastiksackerl drangehängt! Wegen der Gefahr von Krankheitskeimübertragung.
    Mit dieser Hygienevorschrift versuchte der Veterinär die Vertauschungsmöglichkeit der losen Ohren zu rechtfertigen: Die Schlachtbetriebe würden nur das ausführen, was die AMA verlange. All diese Aussagen sind für "Tierschutz im Unterricht" auf Video festgehalten.
    Offenbar können die Schlachtbetriebe nicht Fleisch erzeugen, ohne entweder gegen die eine oder andere Sicherheits- bzw. Hygienemaßnahme zu verstoßen.

    Tierausbeutung überwacht sich selbst
    Angeblich kontrolliert die AMA die Schlachthäuser bzw. lässt sie durch die Vet.Control überwachen. Die Kontrollen "erfolgen prinzipiell unangemeldet (Überraschungsprinzip)", heißt es in der AMA-Gütesiegel-Richtlinie verheißungsvoll. Wie kann es sein, dass trotz Kontrolle bei den Tierschutz- und Hygienevorschriften solche Missstände zu finden sind? Wie ist es möglich, dass, wenn zufällig zwei angemeldete, völlig arglose Tierschützer in einem Schlachthaus ein Video drehen, gleich mehrere weltweite Fleischskandale aufgedeckt werden? Die Tierschutz- und Hygienekontrollen müssen völlig wirkungslos sein! Wie sonst könnte es sein, dass Bauern, Viehhändler, Schlächter und Schlachthausbetreiber sich in keiner Weise bewusst sind, dass sie immer wieder Tier- und Konsumentenschutzbestimmungen verletzen? Wie ist es möglich, dass Amtstierärzte und sonstige Kontrolleure diese Missstände seit Jahren übersehen haben? Wieso müssen, wie in den Tierfabriken, auch im Schlachthaus Tierschützer die Verbrechen aufdecken? Wofür werden die amtlichen Kontrolleure eigentlich bezahlt, wenn sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen?

    Aufgabe der Tierärzte
    Die Antwort ist leicht zu finden: Gewisse Tierärzte stecken mit der Fleischlobby unter einer Decke. Auch sie bereichern sich an der Tierausbeutung! Die profitgierige Fleischindustrie darf sich nicht länger selbst kontrollieren! Der Tierschutz muss vom Gesetz her in die Kontrolle eingebunden werden, sonst kann nicht erwartet werden, dass sich an den Missständen etwas ändert. Aufgrund des von uns aufgedeckten Schlachthausskandals habe ich in letzter Zeit Kontakt mit einigen Fachleuten bekommen, die mir Tierquälereien im Schlachthaus bestätigt haben. Meine Frage, ob sie jemals Anzeige erstattet hätten, wenn sie Tierquälerein im Schlachthaus feststellten, mussten sie verneinen. Bestenfalls haben sie die Täter darauf hingewiesen, dass die Misshandlungen eigentlich nicht gestattet seien. Ein Schlachthaustierarzt wird sich kaum effektiv für die Linderung der Qualen einsetzen, die den Tieren im Zuge der Schlachtung zugefügt werden. Täte er es, wäre von den Schlachthausbetreibern schnell ein 'besserer' Veterinär gefunden, der dafür sorgt, dass beim Schlachten alles reibungslos abläuft. Tierärzte sind für die skandalösen Zustände in Tierfabriken und Schlachthäusern mitverantwortlich!
    Allerdings soll nicht unerwähnt bleiben, dass es auch unter den Bauern und Tierärzten Menschen gibt, die dem Tierschutz ihre volle Unterstützung gegen jegliche Tierquälerei zugesagt haben.

    Verbrechen im Verborgenen
    Schlachthäuser sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Somit können Schlachthausskandale auch kaum aufgedeckt werden. In der Verordnung der oö. Landesregierung über den "Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Schlachtung" heißt es § 3 "Anforderungen an Schlachtbetriebe": "Die Schlachtung hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu erfolgen."
    Schon unser jahrzehntelanger Wegbegleiter Paul McCartney hat festgestellt: "Wenn die Schlachthäuser Glaswände hätten, würde niemand mehr Fleisch essen." Die Verbrechen im Schlachthaus können nur im Verborgenen geschehen. Kein intelligenter und mitfühlender Bürger vermag die Quälereien mitanzusehen, ohne dass ihm dabei der Gusto auf Fleisch vergeht.

    Weltweite Kampagne gegen Schlachthäuser
    Der "Dachverband der oö Tierschutzorganisationen" hat gegen alle Schlachthäuser in Österreich wegen des dringenen Verdachtes auf Tierquälerei Anzeige erstattet. Andere Tierschutzorganisationen weltweit sind aufgefordert jeweils in ihrem Land dasselbe zu veranlassen. Den kleinen Landmetzgereien wurde, wenn sie die EU-Hygienevorschriften nicht erfüllen konnten, von den Behörden unbarmherzig untersagt, weiter Fleisch auf den Markt zu bringen. Jetzt wird interessant zu beobachten sein, ob die Staatsanwaltschaft gegen die mächtige Massenfleischindustrie genauso konsequent vorzugehen wagt. Sollte sich in den zu erwartenden Verfahren herausstellen, dass es nicht möglich ist, Schlachthäuser zu betreiben ohne Tierquälerei zu verursachen und gegen Hygienemaßnahmen zu verstoßen, müssen die Betriebe unverzüglich von der Behörde stillgelegt werden.

    Fleischessen tötet
    Fleischproduzenten und ihre "Kontrolleure" konnten bis vor kurzem erfolgreich verhindern, dass die skandalösen Zustände in den Schlachthäusern öffentlich bekannt wurden. Wenn es bei Tierschutz- und Hygienekontrollen so weit fehlt, wieviel Vertrauen darf da der Kontrolle der BSE-Tests geschenkt werden? Das weiter zu hinterfagen ist nicht Aufgabe des Tierschutzes. Jeder konsequente Tierfreund ernährt sich ohnedies weitgehend vegan, dh ohne jegliche Tierausbeutung. Tierqualen kann jeder einzelne ganz einfach vermindern: ICH SELBST VERGEBE durch ein entsprechendes Konsumverhalten keine weiteren Tötungsaufträge mehr an Schlachthäuser. Wie könnte ich Tiere weiter für mich schlachten lassen, wenn köstliches und gesundes veganes "Fleisch" auch ohne Blutvergießen aus Pflanzen hergestellt werden kann. Kostprobe gefällig?

    Dokumentation NEWS-Bericht "Todeskampf am Fließband"



    Bilder-Dokumentation des Ohrenabschneide-Skandals

    Copyright "TiU/Landa"

    Ohrenabschneideskandal im Schlachthaus

    Bereits den kleinen Tierkindern werden die Markierungen durchs Ohr gestochen



    Diese Salzburger Kunstkuh stand, am ganzen Leib für den Fleischmarkt markiert



    als Andachtskuh der AMA: Ein Symbol für die Qualen, die den Tieren zugefügt werden



    um die Genusssucht der Menschen zu befriedigen



    Todesangst im AMA-zertifizierten EU-Schlachthof



    Dem Stier wird bei vollem Bewusstsein das Ohr abgeschnitten:



    Mehrere Ohren mit Ohrenmarken liegen lose im Schlachthaus herum:



    Eines der Ohren wird in ein Plastiksackerl gesteckt:



    Die losen Ohren sind, hygienisch verpackt, an die Schlachtkörper gehängt:



    Am anderen Ende des Förderbandes identifiziert der Veterinär-Kontrolleur den Schlachtkörper anhand der Ohrenmarke:



    Der Computer weist den Tierkadaver als ehemaligen AMA-Stier aus:



    AST steht im Computer für AMA-Stier



    Die Leichenteile werden mit einem Zettel "Agrarmarkt Austria" beklebt und erhalten das "vorläufige AMA-Gütesiegel"



    Die Ohren sind ab! Auch der Rinderschädel ist für einen BSE-Test nicht mehr mit Sicherheit identifzierbar:


    Na Mahlzeit!


    Tierkinder mit Ohrenmarken; Von AMA-Ohrenmarken zerstochene Kunst-Kuh; Stier mit Ohrenmarke im Schlachthaus; AMA zertifizierter Schlachtbetrieb; Todesangst vor der Betäubungsbox; Bei vollem Bewusstsein wird dem Stier das Ohr abgeschnitten; Abgeschnittene Ohren mit Ohrenmarken; Mehrere Ohren mit Ohrenmarken liegen lose im Schlachthaus herum; Eines der Ohren wird in ein Plastiksackerl gesteckt; Die losen Ohren werden im Sack verpackt an die Schlachtkörper drangehängt; Am anderen Ende des Förderbandes identifiziert der Veterinär-Kontrolleur den Schlachtkörper anhand der losen Ohrenmarke; Der Computer weist den Kadaver als ehemaligen AMA-Stier aus; Die Leichenteile erhalten das "Vorläufige AMA-Gütesiegel"; Die Ohren sind ab! Auch der Rinderschädel ist für einen BSE-Test nicht mehr mit Sicherheit identifzierbar;

    Wie dem Stier bei vollem Bewusstsein das Ohr abgeschnitten wird, das dann im Schlachthaus rumliegt, ist zu sehen auf der Schlachthausdokumentation "DAS BRÜLLEN DER RINDER BEIM GESCHLACHTETWERDEN"

    Dr. Friedrich Landa
    Geschäftsführer Tierschutz im Unterricht
    Tierschutz-Dachverbandspräsident


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