"A"-Qualitätszeichen Täuschung

    Weiter Täuschung der Konsumenten durch "Qualitätszeichen"
    Von sich aus ist die Fleischindustrie nicht imstande bereits zugesagte Änderungen durchzuführen. Immer erst aufgrund der Kontrollen von Tier- und Konsumentenschutz und mit Hilfe der Medien werden angekündigte Verbesserungen auch durchgesetzt. Eine solche Unfähigkeit zur Umstellung zeigt sich beispielsweise bei der Abschaffung irreführender Qualitätszeichen: Durch das rot-weiß-rote "A"-Zeichen könnten die Konsumenten zu der naheliegenden Annahme irregeleitet werden, dass die "A"-Produkte in Österreich ihre Herkunft haben. Die Industrie hatte im Dezember 2000 zugesagt, die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem "Ja zu A"-Zeichen einzustellen, nachdem der Tierschutz die Problematik publik und Politiker entsprechend Druck gemacht hatten. Aber immer noch finden sich Fleischwaren, die mit dem "A" gekennzeichnet sind, im Supermarkt (zB Merkur Braunau: Ablaufdatum 7. 8. 2001).

    Rotweißrote Qual-itätszeichen verweisen auf die Qualen bei Haltung, Transport und Schlachtung
    Tiere aus dem Ausland werden in österreichischen Schlachthöfen zu Fleisch verarbeitet. Der Lebend-Import bedingt unnötig lange Tiertransporte. Der Grund für diese Tierquälerei: Wenn sich der Warenwert aufgrund der Schlachtung in Österreich um mehr als 50 % an Wertschöpfung erhöht, kann das Produkt mit dem rot-weiß-roten "A"-Logo versehen dem Konsumenten schmackhaft gemacht werden, auch wenn es nur Fleisch von ausländischen Tieren enthält.

    Aktuelle Bilder "Ja zu A-Fleischwaren - Nein Danke!" vom Supermarkt (Copyright landa@tierschutz.cc)


    Copyright landa@tierschutz.cc

    Copyright landa@tierschutz.cc

    Dr. Friedrich Landa
    Tierschutz-Dachverbandspräsident
    +43 66 43 43 43 66
    http://www.tierschutz.cc

    Anhang
    Aussendungen zum "Ja zu A"-Zeichen vom Sept.1999


    zurück

    Nach oben