Aufgrund unserer Schlachthof-Videodokumentation haben einzelne Landwirte sich bereit erklärt, den Tierschutz zu unterstützen und uns zu helfen, Quälereien aufzuzeigen.
Ein Bio-Bauer ließ es sich nicht nehmen, seine Tiere in den Raiffeisen-Schlachthof Salzburg/Bergheim zu begleiten. Gleich am Eingang fand er eine schwer verletzte Kuh angebunden vor, die - laut seinen Aussagen - das Rückgrat oder Becken gebrochen hatte. Stunden später lag sie dort noch immer. ![]() Er fragte, warum das Tier nicht durch einen Gnadenschuss von dem Leiden befreit würde. Die Kuh musste so lange auf die Erlösung von den Schmerzen warten, bis alle ca. 250 gesunden Tiere an diesem Tag vor ihr geschlachtet waren. ![]() Früher wurden schwer verletzte oder schwer kranke Tiere gleich am Bauernhof getötet. Aber eine Verordnung untersagt seit einiger Zeit, dass das Fleisch dieser Tiere verarbeitet werden darf und deshalb werden auch eigentlich transportunfähige Tiere, wenn irgend möglich, über den Viehändler noch zu Geld gemacht. ![]() Der kann ja immer noch sagen, die Verletzung sei beim Transport passiert. In dem Warteraum zur Schlachtbank, finden sich neben einzelnen Kälbern und größeren Tieren auch immer wieder Kühe, deren Euter fast zu platzen drohen, weil sie so lange nicht gemolken wurden. Unsagbares Tierleid in den Schlachthäusern unserer Wohlstandsgesellschaft! ![]() Weiteres Bildmaterial (Video- und Bilddokumentationen für die Medien) Dr. Friedrich Landa |
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