Erste Fälle von Anthrax-verseuchtem Fleisch verheimlicht?
Das Nachrichten-Magazin NEWS berichtet in der letzten Ausgabe (Nr. 45 vom 07.11.2001) in der Top Story "Die Terror Angst" über "die Stimmung in Österreich acht Wochen nach dem Anschlag von New York: 'Ducken und hoffen, dass nichts passiert!' Doch der lange Arm des Terrorpaten Osama bin Laden reicht längst bis in die Alpenrepublik – die Angst vor bisher unvorstellbaren Anschlägen ist auch hierzulande zum Alltag geworden..."
Die Bedrohungsszenarien sollen laut NEWS "nicht Panik auslösen, sondern ganz im Gegenteil den Sicherheitsbehörden die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig auch auf die schlimmsten anzunehmenden Attentate vorzubereiten":
"Der 51-jährige Nuklearexperte Helmut Hirsch hat im Auftrag von 'Greenpeace' recherchiert, was passiert, wenn Attentäter mit einem gekaperten Verkehrsflugzeug Atomkraftwerke 'abschießen'... Wird eines jener 15 Atomkraftwerke, die Österreich am nächsten liegen, zum Terrorziel, müsste das gesamte Land – mit einer Fläche von rund 84.000 km2 – evakuiert werden."
Diese Warnung wurde inzwischen durch die Bedrohung mit einem "Heiligen Atomkrieg" aktualisiert. Die NEWS-Redakteure Andreas Linhart, Andreas Kuba und Atha Athanasiadis berichteten weiter über:
'Sozioökonomische Biowaffen'
"Weitaus umfassender, weil unsichtbar, wären die Folgen eines terroristischen Angriffs über die Supermarktregale. Denn die biologischen und chemischen Waffen – von Pest über Milzbrand und Pocken bis hin zu Nervengiften wie Botulinus-Toxin – können nicht nur direkt gegen Menschen eingesetzt werden. Wiener Wissenschaftler warnen vielmehr davor, dass in Zukunft auch so genannte 'sozioökonomische Biowaffen' verstärkt zur Anwendung gelangen könnten.
Der gezielte Terroreinsatz von Erregern wie beispielsweise der Maul- und Klauenseuche würde speziell auf die Schwächung der Wirtschaft in den betroffenen Ländern abzielen, warnen Johannes Rath, Chef des Zentrallabors des Instituts für Zoologie der Universität Wien, und sein Kollege Jochen L. Bürgel im US-Fachmagazin 'Science'. 'Der Verlauf der Ereignisse rund um den MKS-Ausbruch in Großbritannien und in anderen EU-Staaten sollte uns wachsam machen.'
Die industrialisierte Landwirtschaft ist in höchstem Maße verwundbar, was die Anwendung von sozioökonomischen Biowaffen angeht, gibt Rath zu bedenken: 'Sie ist durch Massenproduktion, den Transport von lebenden Tieren und Arbeitsteilung gekennzeichnet.' Eine Situation, die zahlreiche Probleme verursacht, wenn es sich um die Beherrschung eines Ausbruchs von Erregern wie MKS handelt. Der wirtschaftliche Schaden sei nicht nur aufgrund der Schlachtung Hunderttausender Tiere und durch höhere Lebensmittelpreise enorm. Gleiches gelte für die negativen Auswirkungen auf den Tourismus.
Fazit der beiden Wiener Mikrobiologen: 'Das Nichtvorhandensein von ausreichenden Möglichkeiten, solche Krankheitsausbrüche bei Tieren oder Pflanzen zu beschränken, bedeutet ein hohes Risiko für die nationale Sicherheit.' Dazu EU-Gesundheitskommissar David Byrne: 'Es ist jederzeit möglich, hochansteckende Viruskrankheiten wie MKS oder Schweinepest in die Tierpopulation der Union einzuschleusen.'
Laut US-Studien haben zumindest 13 Staaten Programme, die sich gegen feindliche Agrarwirtschaften richten. So entwickelte Frankreich 'waffenfähige' Kartoffelkäfer, Kanada ersann Rinderpestangriffe, und die UdSSR war angeblich in der Lage, die westliche Welt mit der Maul- und Klauenseuche zu überziehen.
Auch in den USA passierten bereits Bio-Attacken... Eine mögliche Bedrohung könnte auch in den unterschiedlichen Essgewohnheiten von muslimischen und westlichen Zivilisationen liegen. So warnt der Welser Religionspsychologe Friedrich Landa vor einem besonders subtilen Gegenschlag der moslemischen Welt am Westen: 'Streng gläubigen Muslimen ist der Genuss von Schweinefleisch verboten. Sie essen generell kein Fleisch, wie es im Supermarkt angeboten wird. Durch die Vergiftung von Fleischpackungen mit Milzbrandbakterien oder andere gefährliche Manipulationen am Fleisch könnten muslimische Terroristen die westliche Zivilisation empfindlich treffen, ohne einen einzigen Muslim zu gefährden.' Mittels gentechnisch getunter Viren und Bakterien droht eine neue Generation von noch gefährlicheren B-Waffen zu entstehen."
Zu der NEWS-Top Story erreichte uns die Mitteilung, dass bereits in zwölf Herden 85 Anthrax-infizierte Tiere vernichtet worden sein sollen.
Minnesota Star Tribune newspaper reported:
ANTHRAX BLAMED FOR CATTLE DEATHS
State officials have discovered Anthrax infected cattle in 12 different herds throughout northwestern Minnesota. So far, 85 animals have been destroyed. Entire herds have been quarantined.
Fleischindustrie und US-Landwirtschaftsministerium versuchten angeblich die Verseuchung von Fleisch durch Anthrax geheim zu halten, da sonst der Fleisch- und Milchkonsum zusammenzubrechen drohe. Im Gegensatz zur Maul- und Klauenseuche können Milzbrandbakterien durch das Essen von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen werden.
Hier die Meldung, die wir als Reaktion auf die Aussendung "Terror mittels Fleisch" erhielten:
THIS IS NOT GOOD NEWS
...we've got Anthrax in America.
Now that USDA attempts to contain an Anthrax epidemic, a news blackout protects the meat industry from a food panic, the likes of which has never been experienced in America.
Humans do not catch Foot and Mouth Disease from infected animals... However, humans can catch Anthrax from infected Animals. Remember how the army vaccinated American soldiers during the Gulf War? They were terrified of Anthrax.
The Pentagon considers Anthrax to be one of the most deadly of all potential biological weapons.
Sunday's (August 19, 2001) Minnesota Star Tribune newspaper reported:
ANTHRAX BLAMED FOR CATTLE DEATHS
State officials have discovered Anthrax infected cattle in 12 different herds throughout northwestern Minnesota. So far, 85 animals have been destroyed. Entire herds have been quarantined.
HOW DOES ONE GET ANTHRAX?
Anthrax infection can occur in three ways:
Through skin, inhalation, and through food. Anthrax spores can live in the soil for many years and humans can become infected by inhaling Anthrax from contaminated animal products. Humans can also get Anthrax by eating meat from infected animals.
The first case of Anthrax in Minnesota was discovered seven weeks ago.
Why are we now just learning about this? The United States Department of Agriculture is good at keeping secrets. Perhaps they believe that the people selling McDonald's hamburgers deserve a break today.
Will the news get out? Only one newspaper has reported this blockbuster story. The rest have quarantined truth. The only avenue of free information left to us all is the World Wide Web. Please use it!
Susan Roghair
http://www.geocities.com/RainForest/1395/
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Diese Meldungen zeigen, wie top-aktuell die Redakteure von NEWS berichten. Auch die Tierquälereien in EU-Schlachthöfen hatte NEWS bereits im Mai aufgezeigt. Der Spiegel informierte über die Missstände im Oktober, ca. ein halbes Jahr später. Der Artikel ist auf unserer Homepage nachlesbar.
Dr. Friedrich Landa
Tierschutz-Dachverbandspräsident
+43 66 43 43 43 66
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