Nachdem nun auch in Österreich der erste BSE-Fall publik geworden ist, soll hier noch einmal daran erinnert werden, welcher Wahnsinn mit Fleischproduktion verbunden ist: Wahnsinn 1: Lügen der PolitikerMinister Haupt musste vom ersten BSE-Fall Österreichs sprechen. Es ist eine Lüge, dass alle Tiere auf BSE überprüft werden. Fast alle Schlachtrinder (Mast) erreichen nur das Alter von ca. 15 Monaten. Sie werden mit ca. 600 kg geschlachtet und können deshalb nicht auf BSE getestet werden. Durch die lange Inkubationszeit bis zu 15 Jahren und weil die BSE-Test-Beweisführung erst bei Tieren im Alter von 24 Monaten sinnvoll greift, ist die zur Zeit vollzogene BSE-Test-Praktik ein Alibideckmantel, und umfasst nur einen Teil der Schlachttiere. Wahnsinn 2: Alles Fleisch ist BSE-RisikomaterialBei der Schlachtung wird den Rindern mit einem Bolzenschussgerät zwecks Betäubung in das Hirn geschossen. In den letzten Minuten des Todeskampfes kann BSE-Risikomaterial aus dem schwer verletzten Hirn über die Blutbahn durch den Körper der zur Entblutung am Fließband hängenden Tiere in alle Fleischteile gelangen. Wahnsinn 3: Der ganze Schlachtraum mit Prionen verseuchtDie Tiere werden nach dem Schlachten mit einer Säge in der Mitte auseinandergesägt. Dabei spritzt das Rückenmark nur so durch die Gegend! Bei diesem Vorgang kann BSE-Risikomaterial des Rückenmarks andere Schlachtkörper und Schlachthausarbeiter mit Prionen infizieren. Wahn 4: Politiker-Propaganda für "sicheres" FleischPolitiker haben den Fleischkonsum propagiert und dabei die Bevölkerung irregeführt: "Österreich ist eben aufgrund seiner kleinen Strukturen... sicher, weil überschaubar", hieß es immer wieder. Dadurch wurde die Bevölkerung falsch informiert! Politikern war es nicht zu blöde, bei Propaganda-Rindfleisch-Essen die Bevölkerung für dumm zu verkaufen: Die Konsumenten sollen die Fleischsuppe auslöffeln, die von einer verfehlten Agrarpolitik eingebrockt wird. Wahn 5: Es wird subventioniert, was es schon zu viel gibtDurch eine völlig verfehlte Agrarpolitik wird die Tierhaltung mehrfach subventioniert. Von der Besamung, über Haltungsprämien, EU-Subventionen für Schlachttiertransporte, mit Steuergeldern finanzierte Werbung für Fleisch usw. Die Agrarpolitik fördert das, was ohnehin schon im Überfluss vorhanden ist und sucht dann verzweifelt nach Möglichkeiten, den Überschuss an den Mann zu bringen. Die Überproduktion an Fleisch soll über den Magen und den Fettbauch der Fleischesser entsorgt werden. Dabei warnen Ärzte und Ernährungswissenschaftler: Zuviel Fleisch und tierische Fette können die Gesundheit gefährden! Wahnsinn 6: OhrenmarkenvertauschungenDie Tiere werden zwar mit Ohrenmarken gekennzeichnet im Schlachthaus angeliefert. Aber wie auf unserer Schlachthausdokumentation zu sehen ist, wird dem Tier noch bei lebendigem Leib das Ohr mitsamt der Ohrenmarke abgeschnitten, während es sich beim Ausbluten unter Todesqualen windet und entsetzlich brüllt. Das abgeschnittene Ohr wird vom Schlächter zu anderen abgeschnittenen Ohren auf eine Tribüne gelegt. Später nimmt ein weiterer Schlachthausmitarbeiter von dort eines der Ohren, steckt es in ein Plastiksackerl und hängt dieses auf einen der Schlachtkadaver drauf. Am Ende des Fließbandes identifiziert der Veterinärkontrolleur die Leichenteile anhand der in den Plastiksackerln drangehängten Ohrenmarken. Wozu das ganze Getue um die Kennzeichnung durch Ohrenmarken und die Rückverfolgbarkeit bei Bauernhofgarantie, wenn die Ohren im entscheidenen Moment abgeschnitten werden und getrennt vom restlichen Schlachtkörper, den sie eigentlich kennzeichnen sollten, lose mit anderen markierten Ohren im Schlachthaus herumliegen? Bilder-Dokumentation Copyright "TiU/Landa;R&D-FMülln"Unter http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/ohrenmarken/skandal.html wird gezeigt:
Tierkinder mit Ohrenmarken; Von AMA-Ohrenmarken zerstochene Kunst-Kuh; Stier mit Ohrenmarke im Schlachthaus; AMA zertifizierter Schlachtbetrieb; Todesangst vor der Betäubungsbox; Bei vollem Bewusstsein wird dem Stier das Ohr abgeschnitten; Abgeschnittene Ohren mit Ohrenmarken; Mehrere Ohren mit Ohrenmarken liegen lose im Schlachthaus herum; Eines der Ohren wird in ein Plastiksackerl gesteckt; Die losen Ohren werden im Sack verpackt an die Schlachtkörper drangehängt. Am anderen Ende des Förderbandes identifiziert der Veterinär-Kontrolleur den Schlachtkörper anhand der losen Ohrenmarke; Der Computer weist den Kadaver als ehemaligen AMA-Stier aus; Die Leichenteile erhalten das "Vorläufige AMA-Gütesiegel"; Die Ohren sind ab! Auch der Rinderschädel ist für einen BSE-Test nicht mehr mit Sicherheit identifzierbar. "DAS BRÜLLEN DER RINDER BEIM GESCHLACHTETWERDEN"Wahnsinn 7: Fleischessen ist tödlichEs ist ein Wahnsinn, dass Tiere für die Ernährung von Menschen ausgebeutet und geschlachtet werden, gibt es doch unzählige andere köstliche und gesunde Nahrungsmittel, die ohne Blutvergießen hergestellt sind. Fleischessen ist tödlich! - zumindest für die Schlachttiere. Dr. Friedrich Landa |
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