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Ein Team des gemeinnützigen Vereins "Tierschutz im Unterricht" nützte die Osterferien dazu, Kontakte zu Lehrkräften in Rumänien zu knüpfen und in deutschsprachigen Schulen in Siebenbürgen vor Landler-Kindern Tierschutzunterricht zu halten. Oö Zivieldiener unterrichten in SiebenbürgenIm Zuge der Landlerhilfe wird von Oberösterreich aus Schulen in Rumänien geholfen, in denen in DEUTSCHER SPRACHE gelehrt wird, indem Auslandszivildiener als Hilfslehrkräfte entsendet werden. Tierschutz im Osten unterstützenFür das Projekt "Tierschutz im Unterricht" gilt es von Österreich aus Kontakte in ehemalige Ostblockländer zu knüpfen, um einen Beitrag leisten zu können, dass auch dort das Bewusstsein für Tierschutzangelegenheiten sensibilisiert wird, damit die dortige, oft noch eher ursprünglich betriebene Landwirtschaft nicht genauso lebensverachtend industriealisiert wird, wie dies zum Teil im Westen durch Tierfabriken, Vollspaltenböden, Kastenstände, Legebatterien, Medikamente in Futtermitteln usw. geschehen ist. Ein Gebiet im Osten, in dem in deutscher Sprache unterrichtet wird, bietet sich da als guter Ausgangspunkt an, um von dort aus Verständnis für den Schutz der Tiere in der Bevölkerung zu fördern. Voneinander lernenDas Team von "Tierschutz im Unterricht" konnte die Osterferien zu dieser Aktion nützen, weil in Rumänien die Osterferien erst am 29. April beginnen, da die orthodoxen Christen ihre Feste nach einem anderen Kalender feiern. Die Landlerkinder waren sehr aufgeweckt und haben voll Begeisterung den Unterricht mitgestaltet, sodass die Lehrkräfte aus Österreich auch viel von den Schülerinnen und Schülern lernen konnten. Tierschutzverständnis über die Kinder in die BevölkerungDie Kinder von Großpold (Apoldu de Sus), ca. 30 Kilometer vor Hermannstadt (Sibiu), haben von einer Tierfabrik im Nachbarort erzählt, in denen die Hühner zu Tausenden gehalten werden und nie ins Freie kommen. EU-Osterweiterung als Chance für die LandwirtschaftDen österreichischen Bauern und der AMA muss gesagt werden: Wer nicht schleunigst den Wünschen der Konsumenten entsprechend naturbelassen und tierschutzgerecht Lebensmittel produziert, wird in der zu erwartenden Konkurrenz mit den Massengütern aus dem Osten chancenlos untergehen. Beim Anblick der Scholle in Rumänien, Ungarn oder gar Polen - und der schier unendlichen Weiten der Felder - muss man erkennen: In Österreich wird nur tierschutzgerechte Bio-Qualität auf einem freien Markt gegen die zu erwartenden Quantitäten aus dem Osten eine Überlebensmöglichkeit haben. Bilder vom Tierschutzunterricht, der Tierhaltung und der unbegrenzten Weite der Felder in Rumänien![]() mitten in Siebenbürgen, nahe Sibiu (Hermannstadt) ![]() unterrichten Zivildiener und Tierschutzlehrer aus Oberösterreich ![]() Biologie und Tierschutz ![]() Die aufgeweckten Landler-Kinder sind sehr interessiert ![]() Einblick ins LehrerInnenzimmer ![]() und ein Rutsch in die Vergangenheit ![]() die beiden Plumpsklos für die Lehrkräfte ![]() und jede Menge Plumpsklos für die Kinder ![]() Tierhaltung in riesigen Hallen ![]() Bodenhaltung von Hühnern im Nachbarort Dobrin ![]() Beste Scholle auf den unendlichen Weiten Ost-Europas Dr. Friedrich Landa |
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