Videodokumentationen für TiU und über das Schächten

    Für "Tierschutz im Unterricht" wurden die Videos aktualisiert.

    Es gibt 1) eine 80 minütige Filmesammlung für die Volks- bzw. Grundschule und 2) eine 240 Minuten dauernde Zusammenstellung für reifere Jugendliche und Erwachsenenbildung. Diese Videos sind aus den verschiedensten Filmmaterialien zusammengestellt, um darzustellen, wie empfindsam Tiere sind und was sie für ein artgerechtes Leben brauchen. Im Tierschutzunterricht werden die Themen vorher anhand von Dias ausführlich besprochen. Es ist gut, wenn das Gesagte am Bildschirm wiederholt und bestätigt wird. Danach sollte darauf eingegangen werden, was wir alle zur Linderung des Tierleids beitragen können. Bei der künftigen Generation soll dadurch Mitgefühl für die Schwächeren angeregt und das Tierschutzbewusstsein gefördert, sowie ein darauf basierendes Konsumverhalten über die Kinder unmittelbar in die Haushalte getragen werden. Das Zeigen von grausamen Szenen sollte mit größtmöglicher Behutsamkeit an das Alter und die Reife der Zuhörerschaft angepasst und vorher mit den Lehrkräften und allen Anwesenden abgesprochen werden. Einerseits ist eine der Realität entsprechende Information NOT-WENDIG! Aber niemandem ist damit geholfen, wenn zu grausame Szenen die Zuseher so verschrecken, dass sie nie wieder was mit Tierschutz zu tun haben wollen. Die Beiträge von Tierschutzlehrer Dr. Martin Balluch sind vor allem informativ und sprechen eindringlich für einen besseren Schutz der Tiere.

    genauere Inhaltsangabe
    Auch eine ca. 20 minütige Videodokumentation für TiU/Erwachsenenbildung wurde zusammengestellt:

    Betäubungsloses Schächten und Schlachten

    Wenn intelligenten und zu Mitgefühl fähigen Menschen vor Augen geführt wird, welch unsagbares Leid durch betäubungsloses Schächten und Schlachten empfindsamen Lebewesen zugefügt wird, werden sie diese Art der Fleischgewinnung als: Tieren, Konsumenten und einem zivilisierten Land unzumutbar ablehnen.
    In verschiedenen kurzen Szenen wird gezeigt, wie Juden und Muslime betäubungslos schächten. Die erste Aufnahme vom Rinderschächten wurden vom VgT, die folgenden Szenen vom Zu-Tode-Quälen von Schafen (in einem österreichischen Schlachthof, beim Islamischen Opferfest Kurban Bayram, am 22. Februar dieses Jahres) vom Tierschutzverein HUMANITAS für TiU/Erwachsenenbildung zur Verfügung gestellt. Weitere Filmausschnitte zeigen, wie ein Rind unter Todesangst in der Schächtvorrichtung zuerst auf den Rücken gedreht, mit Wasser gereinigt und dann bei vollem Bewusstsein, durch den Schächtschnitt schwer verletzt, röchelnd nach Luft ringend, unter Minuten langem Todeskampf verblutet. Bei einem anderen Schächtvorgang werden einem Rind zuerst stehend die Beine gebunden. Es wird zu Fall gebracht, bei voller Empfindungsfähigkeit an der Kehle aufgeschnitten und noch lebend am Hinterbein aufgezogen.
    Damit nicht der Eindruck entsteht, es seien nur bestimmte religiös geprägte Zivilisationen, die Tiere zur Fleischgewinnung zu Tode quälen, ergänzen Aufnahmen vom betäubungslosen Schlachten aus einem österreichischen AMA-zertifizierten EU-Schlachthof diese Videodokumentation. Jeder kann selbst sehen, welch unsagbares Leid durch den Konsum von Fleisch betäubungslos geschlachteter und geschächteter Tiere entsteht. Fleischessen verursacht Gewalt gegen Tiere!

    Video 1: Tierschutz im Unterricht Filmesammlung für Kinder, 1.- 4. Schulstufe 80 Minuten
    Video 2: Filmesammlung für reifere Jugendliche und Erwachsenenbildung 240 Minuten
    Video 3: TiU/Erwachsenenbildung: Betäubungslose Schächten und Schlachten 20 Minuten (+70)

    Bestellung: video@tierschutz.cc

    Die Videos werden kostenlos verschickt. Ein Informationsblatt über "Tierschutz im Unterricht" und ein Erlagschein für einen freien Unterstützungbeitrag liegen bei. Um das Projekt aufrecht erhalten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen: Österreich: Spendenkonto 5016092 der RB Hausruck Süd BLZ 34190 Deutschland: Konto Nr. 283851 der VoRB BgL BLZ 710 900 00 lautend auf "Tierschutz im Unterricht"

    Das Video über Betäubungsloses Schächten und Schlachten wird die Grundlage bilden für einen Vortrag beim 16. ÖSTERREICHISCHEN TIERSCHUTZKONGRESS, am Samstag, 29. Juni 2002 im Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins, Triesterstraße 8 (368).

    Dr. Friedrich Landa
    Tierschutz-Dachverbandspräsident
    +43 66 43 43 43 66


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