Vurstsalat im MERKUR-Markt

    In den MERKUR-Märkten gibt es neuerdings Vurstsalat. Vleisch, Vurst und Vrankfurter mit V geschrieben heißt, es handelt sich um ein "rein aus Pflanzen hergestelltes" Lebensmittel. Das V steht für vegetarisch bzw für VEGAN. Die Produkte gehen so gut , dass sie angeblich auch in den BILLA-Filialen angeboten werden sollen.

    Eine rein pflanzliche Köstlichkeit

    Der rein pflanzliche Vurstsalat ist allerdings nicht leicht zu finden, wird er doch in der Fleisch und Wurstabteilung angeboten. Vegetarier wollen den Tierleichenteilen, die da in den Vitrinen aufgebahrt liegen, lieber nicht zu nahe kommen.

    Eine natürliche Alternative

    Wenn fleischessende Kunden einige 100 Gramm aus der großen Schüssel wählen, werden sie vom Verkaufspersonal darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um Vleisch handelt, das aus Pflanzen hergestellt wurde. Das müssen die Konsumenten dann erst einmal verdauen. Die Kanivoren sind eher skeptisch, wenn Vleisch nicht wie üblich gemacht wurde!

    Gut informierte Konsumenten

    Die Kunden in der Fleischabteilung sollen darüber informiert werden, dass Vurst aus Pflanzen natürlicher hergestellt werden kann, als wenn lebendige Lebewesen, die ihr ganzes Leben als Gefangene in den Tierfabriken auf Beton-Vollspaltenböden gehalten werden, nach qualvollem Tiertransport im Schlachthaus unter Todesangst zu Fleisch und Blut und weiter zu Wurst verarbeitet werden.

    Richtig platzierte zukunftsweisende Nahrung

    Die vegetarische Köstlichkeit sollte zur Einführung für die Kundschaft noch besser sichtbar als solche gekennzeichnet werden. Wenn das Angebot ein Sommer- und Allzeithit werden soll, wäre es gut, den Vurstsalat an der Salat-Bar anzubieten. Vor allem dort werden sich begeisterte Käufer für dieses zukunftsweisende Produkt finden.

    Durch Ethik beeinflusstes Konsumverhalten

    So sieht die Nahrung der Zukunft aus: Eine neue Ethik, die alle empfindsamen Lebewesen umfasst, führt zu einer Ernährungsweise ohne Gewalt gegen Tiere. Abgesehen vom unsagbaren Tierleid ist es völlig unökonomisch, weiterhin Fleisch aus leidensfähigen Mitgeschöpfen herzustellen, wenn gesunde und köstliche Vleisch- und Vurstwaren mit viel geringerem Aufwand direkt aus Pflanzen hergestellt werden können. Die Tierquälereien bei Aufzucht und Schlachtung können eingespart werden!

    Die führende Supermarktkette

    Der vegane Vurstsalat in den MERKUR-Märkten ist Evolutionsspitze! Der Tierschutz-Dachverband bestätigt, dass der von den MERKUR-Märkten angebotene Vurstsalat das Prädikat "ohne Tierausbeutung hergestellt" verdient. Dieses zusätzliche Angebot kann entscheidend für die Wahl des Supermarktes sein! Das wird die anderen Supermarktketten dazu bringen, entsprechend nachzuziehen.


    Die Reformabteilungen der großen Supermarktketten

    führten bereits ua. köstliche Sojamilch und die gut verträgliche Reismilch.

    Nun bietet MERKUR zusätzlich zu den rein pflanzlichen Soja-Joghurts

    auch gekühlten Köstlichkeiten aus Pflanzenvleisch.

    Die Palette der neuen Produktlinie VEGAVITA umfasst "Aufschnittvurst", "Bratvurst", "Knackvurst", "Vrankfurter", "Curryvurst", "Weissvurst", "Vleischkäse" (=Leberkäse), "Vegieburger" und "Veginaise".

    Nicht nur Vegetarier, Veganer und Allergiker sind von dem Angebot begeistert. Viele Konsumenten probieren diese gesunde, cholesterinfreie Alternative als eine gute Abwechslung für eine moderne Ernährung.

    Für konsequente Tierschützer sind die Tivall-Gemüseburger leider nicht konsumierbar, da sie Eiklarpulver enthalten.

    Wenn nicht aus Freilandhaltung deklariert, stammen Inhaltstoffe vom Ei gewöhnlich aus Legebatterien.

    Da ist also noch eine Verbesserung erwünscht, damit die als Alternative gepriesenen Veg-Fertigprodukte auch von kritischen Konsumenten gekauft werden können.

    Ein Merkur-Mitarbeiter aus der Merkur-Filiale Linz-Wegscheid teilte mit, die neuen Produkte würden so gut angenommen, dass es zu Engpässen in der Nachlieferung gekommen sei.


    Ab heute sollten aber alle V -Lebensmittel wieder zur vollen Zufriedenheit der Kunden im Kühlregal zu finden sein.

    Dr. Friedrich Landa
    Tierschutz-Dachverbandspräsident
    +43 66 43 43 43 66


    zurück

    Nach oben