An den skandalösen Zuständen in der Nutztierhaltung und den unerträglichen hygienischen Zuständen bei der Fleischproduktion hat sich kaum etwas geändert. Das haben neueste Recherchen des Tierschutzes ergeben: Aufgrund der nicht artgerechten Haltung leiden die Tiere an blutigen Wunden und schmerzhaften Eiterbeulen; bei lebendigem Leib faulen den Schweinen die Glieder ab! Die Behandlung der Tiere käme zu teuerDiese kranken Tiere zu behandeln und ihre unbeschreiblichen Leiden zu lindern zahlt sich nach Aussage von Tierärzten für die Nutztierhalter nicht aus. Für sie zählt einzig der maximale Profit. Die Tiere werden ohnehin geschlachtet. Bis dahin liegen sie mit eitrigen Verletzungen und teilw. mit gebrochenen Gliedern auf Beton-Spaltenböden im Kot. Der Amoniak-Gestank in den Stallungen verätzt ihnen die Augen. Dreck überall - auch in den Futtertrögen! Ratten bevölkern die Stallanlagen. Politiker und Behörden sind informiert, aber die Quälerei geht weiterDiese Missstände übelster Art wurden den zuständigen Politikern und Behörden vom Tierschutz seit Jahren immer wieder angezeigt. Die Medien haben darüber berichtet, und es kam zu mehreren Gerichtsverhandlungen. Aber an der Situation der Tiere hat sich kaum etwas geändert. Offenbar sind die Verantwortlichen nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass diese Tiere in der konventionellen Landwirtschaft ohne Qualzufügung gehalten werden. "Bauernhofgarantie" für Schweinemäst-KonzentrationsbetriebIm Februar 2001 konnte aufgedeckt werden, wie unter "Bauernhofgarantie" in einem Tier-Konzentrationsbetrieb in Oberösterreich, Bezirk Braunau, Tiere zu Tode gequält werden. Der Tierschutz-Dachverband informierte Veterinär-LR Dr. Achatz und Tierschutz-LR Dr. Stöger. Der Schweinemäster musste sich wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. Bei jedem Skandal werden verstärkte Kontrollen versprochenAmtstierarzt Dr. Josef Stöger sagte vor Gericht aus, dass den Tieren bei lebendigem Leib die Beine abfaulten: "Man kann doch die Tiere nicht einfach liegen lassen, bis sie sterben." ("Braunauer Rundschau" in der Ausgabe vom 25.10.2001.) Der Bezirkshauptmann Dr. Wolfram und Amtstierarzt Dr. Stöger haben dem Tierschutz in einer Besprechung am Do. 14. 2. 2002 versprochen, diesen Betrieb immer wieder zu kontrollieren und die Tierquälereien zu unterbinden. Tatsache ist: Die Tierquälereien gehen weiterEin halbes Jahr später muss der Tierschutz feststellen: In dem Schweinekonzentrationsbetrieb werden weiter Schweine unter unbeschreiblichen hygienischen und tierquälerischen Bedingungen für die Billigstfleischproduktion gefangen gehalten. Es ist völlig unerträglich, dass in der konventionellen Landwirtschaft Tiere so behandelt werden und von Reformen immer nur geredet aber nichts umgesetzt wird: Hier die aktuellen Bilder vom August 2002![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Dr. Friedrich Landa |
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