Tierschutzunterricht in der Berufsausbildung für Metzger



Liebe Tierfreunde!
Unser Projekt "Tierschutz im Unterricht" kommt an den Volks-, Haupt-,
Höheren und auch Berufsbildenden Schulen, von denen wir eingeladen wurden,
so gut an, dass die Tierschutzlehrer immer wieder angefordert werden.
Mit Schwerpunkt "Tierversuche in der Kosmetik" durften wir vor einigen
Wochen einen Tierschutzunterricht vor zwei Kosmetikerinnen-Klassen an einer
Berufsschule abhalten. Die Berufsschülerinnen aber auch die
Lehrkräfte waren so beeindruckt, dass auf ausdrücklichen Wunsch des Herrn
Direktors nun auch die Metzger-Klassen Tierschutzunterricht erhalten sollen.


Einerseits ist das natürlich der Höhepunkt im Leben und Wirken eines
Tierschutzlehrers, aber da ein Tierschutzunterricht das erste Mal mit
solch speziellem Publikum abgehalten werden soll, ergeht die Bitte an euch
alle, Vorschläge zu machen, wie wir diese in der Todesstunde der Tiere
unmittelbar anwesende Berufsgruppe für eine möglichst einfühlende Behandlung
der Tiere gewinnen können. Die Gelegenheit sollte genützt werden, um
zwischen Tierschutz und Metzgern zu besprechen, was getan werden kann, um
alles unnötige Tierleid zu vermeiden. Beispielsweise haben englische
Tierschützer und Vegetarier zu Beginn der Tierschutzbewegung Geld gesammelt,
um das Londoner Schlachthaus so umbauen zu lassen, dass die Schlachttiere
unter möglichst wenig Tierquälerei abgeladen, betäubt
und geschlachtet werden können.
Habt ihr irgendwelche Ideen wie durch einen Tierschutzunterricht für Metzger
die Ängste und Leiden der Schlachttiere behutsam angesprochen und künftig
möglichst verringert werden können?

Dr. Friedrich Landa
Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins "Tierschutz im Unterricht"
Dachverbandspräsident der oö. Tierschutzorganisationen


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