In den Tierfabriken werden lebendige Geschöpfe behandelt, als hätten sie keine Gefühle. Viele Masttiere sind in Einzel- und Dunkelhaft gehalten, damit sie sich mög-lichst wenig bewegen und schnell ihr Schlachtgewicht er-reichen. Dem Futter werden Wachstumshormone und Me-dikamente (Antibiotika) beigemengt.
Warum gibt es Tierfabriken? "Aus ProfitGIER!"
Diese fensterlosen Hallen, in denen Tiere gehalten werden, als wären sie empfindungslose Maschinen, wurden erst in den 50er Jahren modern. Der Fleischkonsum hat um ein Vielfaches zugenommen.
Dabei warnen Ärzte und Ernährungswissenschaftler: "Zuviel Fleisch und tierische Fette zu essen ist nicht gesund!"
Was kann man machen, um keine Zivilisationskrankheiten (wie Fettleibigkeit, Darmkrebs, Herzinfarkt, Kreislaufer-krankungen usw.) zu bekommen? Immer mehr Menschen essen aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch mehr, oder weil sie nicht wollen, dass Tiere für sie geschlachtet werden und erfreuen sich einer sehr bewussten Ernäh-rungsweise.
Es gibt so viele Leckerbissen, die nicht durch ein Ausbeu-ten von fühlenden Wesen hergestellt werden: süße Früchte, frische Gemüse, köstliches Vollkorngebäck, eiweißreiche Nüsse und viele andere wohlschmeckende und gesunde Lebensmittel.

  NICHT VERLETZEN
Wenn wir vom Leid wissen,
werden wir anders handeln
Für die Massentierhaltung wird Futter (zB Soja-Importe) auch aus Entwicklungsländern gekauft. Mit der Nahrung aus den armen Ländern wird in den Tierfabriken der rei-chen Industrieländer das Vieh gemästet. Würde das Getreide direkt von Menschen verzehrt, anstatt es zur Fleischge-winnung zu verfüttern, könnten damit fünf mal soviele Leute ernährt werden. Regenwälder werden abgebrannt, um neue Weideflächen zur Fleischerzeugung zu gewinnen. Die Billigproduktion aus Massentierhaltung untergräbt die Lebensgrundlage unserer Bauern. Wir brauchen die Tierfabriken nicht mit unserem Geld zu unterstützten!

 Je weniger Fleisch wir konsu-mieren, desto weniger Tier-fabriken wird es geben.
Wir sollten uns bewusst sein, dass Wurstsemmeln nicht auf den Bäumen wachsen. Wir können uns auch immer wieder etwas anderes als Wurst ins Jausenbrot geben lassen.
Je weniger tierische Produkte wir kaufen, desto weniger Nutztiere müssen auf engstem Raum zusammengepfercht werden, um möglichst viel und billig Eier, Fleisch, Leder usw. herstellen zu können.
 Das Verbrauchen von tierischen Produkten verursacht fast immer
GEWALT GEGEN TIERE.
 PELZTIERE
In Österreich gibt es keine Pelztierzucht mehr, aber in den Ostländern werden diese sensiblen Tiere so schlecht gehalten, dass sie oft buchstäblich in ihren Drahtkäfigen verrückt werden.
Das Schlimmste für die eingesperrten Tiere sind Langeweile und die Schmerzen, die dadurch entstehen, dass sie Tag und Nacht auf den einschneidenden Drahtgittern leben müssen. Ihre empfindlichen Pfoten sind für den weichen Waldboden geschaffen!

 Keinen Pelzmantel kaufen, auch keinen Pelzkragen!

Denn auch der kleine Kragen an der Winterjacke kostet einem Tier das Leben, wenn es sich um einen echten Pelz handelt. Für künstlichen Pelz, Webpelz oder Plüsch muss kein Tier sterben.
 Weiters sollten Tierfreunde beachten:
Daunen werden den gefiederten Tieren meist bei lebendigem Leib ausgerupft.
Zur Herstellung von Seide müssen die Seidenraupen im heißen Wasser sterben.
Wenn möglich sollten wir nur Produkte (zB Kosmetika) kaufen, die NICHT IM TIERVERSUCH GETESTET wurden. Tierversuche können immer nur eine falsche Scheinsicherheit vortäuschen, weil die Tests an Tieren nichts über die Wirkung am Menschen auszusagen vermögen.

Wir müssen wissen, wie die so harmlos erscheinenden alltäglichen Konsumgewohnheiten Gewalt, Ausbeutung und furchtbares Leid verursachen können.
Denn Gewohnheiten lassen sich ändern:
"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Erich Kästner

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